Total GIS Converter 1.5
Total GIS Converter von CoolUtils ist ein Windows-Programm, das GIS-Dateien wie SHP, DXF, KML und TAB in Bilder umwandelt, etwa TIFF, PNG, JPEG oder BMP. Die letzte Version 1.5 kam im März 2013 heraus, seitdem hat sich nichts Wesentliches getan. Die Vollversion kostet 99,90 US-Dollar, die Testversion versieht alle Ausgaben mit einem Wasserzeichen. Große Stapel bewältigt das Programm nur langsam: 500 Shapefiles brauchen 18 Minuten, bei GDAL sind es 47 Sekunden. Die Oberfläche ist eine veraltete 32-Bit-Win32-Anwendung, die auf Monitoren mit hoher Auflösung nicht richtig funktioniert. Kostenlose Alternativen wie QGIS, GDAL/OGR oder der browserbasierte MyGeodata Converter sind in jeder Hinsicht überlegen. In der GIS-Community spielt das Programm kaum noch eine Rolle. Ein Neukauf lohnt sich nicht.
- Kostenlose Testversion
- Windows
- 8. Nov. 2026
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Über Total GIS Converter
Total GIS Converter herunterladen: GIS-Dateien in Bilder umwandeln
Kurz gesagt: Für wen lohnt sich das Tool?
Total GIS Converter ist ein Windows-Programm von CoolUtils Development. Es wandelt GIS-Projektdateien, Shapefiles, KML, GeoJSON, TAB und viele weitere Geodatenformate in gängige Bilddateien wie TIFF, PNG, JPEG und BMP um. Das Tool ist eng begrenzt: Es bearbeitet, analysiert oder visualisiert keine Geodaten, sondern macht aus GIS-Dateien einfach Bilder. Dabei lassen sich die Ergebnisse skalieren, aufteilen und in großen Mengen stapelweise verarbeiten. Die Software ist Shareware. Die Testversion versieht alle Ausgaben mit einem Wasserzeichen, bis Sie eine Lizenz erwerben. Eine kommerzielle Lizenz kostet rund 50 US-Dollar. Der Hersteller drängt zusätzlich zu einem jährlichen Wartungsvertrag, der die Kosten fast verdoppelt. Die Abstriche sind deutlich: Unabhängige Tests zeigten, dass Stapel mit mehr als einigen Hundert Dateien sehr langsam werden. Die Oberfläche wurde seit über einem Jahrzehnt nicht überarbeitet, und die Skalierung auf 4K-Monitoren ist schlecht. Total GIS Converter eignet sich nur für einen sehr engen Anwendungsfall: Windows-Nutzer, die GIS-Dateien stapelweise in Bilder umwandeln wollen und dafür weder eine vollständige GIS-Suite installieren noch Kommandozeilenwerkzeuge erlernen möchten. Für nahezu alle anderen sind kostenlose Open-Source-Alternativen wie QGIS und GDAL die bessere Wahl. Sie erledigen dieselben Konvertierungen, ohne Wasserzeichen, ohne Leistungsengpässe und ohne Bindung an ein Betriebssystem.
Kurzinfo
| Lizenztyp | Shareware (Testversion mit Wasserzeichen in der Ausgabe; kommerzielle Lizenz ca. 50 US-Dollar, optional jährliche Wartung) |
|---|---|
| Dateigröße | ca. 7,6 MB (Windows-Installer) |
| Betriebssystem | Windows 2000 / XP / Vista / 7 / 8 / 10 / 11 (32-Bit-Erbe) |
| Aktuelle Version | 1.5 (zuletzt aktualisiert im März 2013) |
| Entwickler | CoolUtils Development |
Funktionen und Alltagstauglichkeit
Die Funktionen von Total GIS Converter ergeben sich aus den unterstützten Ein- und Ausgabeformaten. Auf der Eingabeseite verarbeitet das Programm eine lange Liste von GIS- und Geodaten-Endungen: AEP, GRD, ADF, E00, FLT, APR, SHP, DXF, BT, TOC, RT1, DEM, DLG, ECW, IMG, DGF, GML, SID, MIF, TAB, WOR, DNG, DDF, BIL, TIF, JPEG, TTKPS, TTKGP, TTKLS, LFT, PFT und TFT. Auf der Ausgabeseite erzeugt es TIFF-, PNG-, JPEG- und BMP-Bilder, laut einigen Listen optional auch PDF. Der Konvertierungsablauf bietet praktische Stapeloptionen: Sie können mehrere Dateien laden, Unterordner einbeziehen, die ursprüngliche Ordnerstruktur in der Ausgabe beibehalten, die Bilder skalieren und große Ausgabedateien nach einer festgelegten Anzahl von Teilen oder Größen aufteilen. Das Tool unterstützt auch die Ausführung über die Kommandozeile, was für die Skriptsteuerung wiederkehrender Konvertierungen nützlich ist. Die Alltagstauglichkeit leidet jedoch unter dem Alter und der Performance. In einem unabhängigen Test, der 500 Shapefiles in GeoJSON umwandelte, blieb die Anwendung bei der 412. Datei 18 Minuten lang hängen, bevor sie fertig wurde. GDAL erledigte dieselbe Aufgabe in 47 Sekunden. Die Oberfläche wird als „32-Bit-Win32-Optik“ beschrieben, die seit etwa 2014 nicht mehr überarbeitet wurde. Die Skalierung auf 4K-Monitoren ist fehlerhaft, und der Dateiauswahldialog hat Probleme mit tief verschachtelten Verzeichnisbäumen. Die Testversion versieht die Ausgabe mit einem Wasserzeichen. Die tatsächliche Qualität der Konvertierung lässt sich also erst nach dem Kauf beurteilen.
- Viele GIS-Formate als Eingabe: Das Programm liest eine lange Reihe räumlicher und Projekt-Dateitypen, darunter SHP, TAB, MIF, GML und DXF, dazu zahlreiche ältere und Rasterformate.
- Umwandlung in Bilddateien: Ausgabe als TIFF, PNG, JPEG und BMP, bei einigen Angeboten zusätzlich als PDF. Damit lassen sich Karten in Berichte oder Dokumente einbinden.
- Stapelverarbeitung mit Ordnerstruktur: Sie laden mehrere Dateien, binden Unterordner ein und behalten die ursprüngliche Verzeichnisstruktur im Zielordner bei.
- Teilen und Skalieren: Große Ausgabebilder lassen sich nach einer festgelegten Stückzahl oder Dateigröße aufteilen und auf die gewünschte Abmessung bringen.
- Kommandozeile: Konvertierungen laufen auch aus der Konsole oder einem Skript, was wiederkehrende Aufgaben automatisiert.
- Nur für Windows, alte Technik: Das Programm läuft auf Windows-Systemen von 2000 bis 11. Die 32-Bit-Architektur und die betagte Oberfläche führen auf modernen hochauflösenden Bildschirmen jedoch zu Problemen bei der Skalierung.
Vor- und Nachteile, Stimmen der Nutzer
Wie Nutzer Total GIS Converter insgesamt sehen, lässt sich kaum flächendeckend sagen, dafür ist das Programm zu speziell und zu alt. Die Kritik, die auftaucht, ist aber durchweg ähnlich und deutlich. Die ausführlichste unabhängige Prüfung stammt aus einem Vergleich von 2026, bei dem das Werkzeug gegen kostenlose Alternativen antrat und in drei Punkten schlecht abschnitt: Preis, Tempo und Plattformunterstützung. Zuerst der Preis. Das Programm kostet rund 50 US-Dollar, dazu drängt der Hersteller auf einen jährlichen Wartungsvertrag, der fast noch einmal so viel kostet, während kostenlose Werkzeuge wie QGIS und GDAL dieselben Konvertierungen umsonst erledigen. Der zweite Punkt ist die Geschwindigkeit. Im selben Test blieb die Anwendung bei einem Stapel von 500 Dateien 18 Minuten lang hängen, eine Aufgabe, die GDAL in 47 Sekunden abschloss. Der dritte Punkt ist die Oberfläche. Das 32-Bit-Design im Win32-Stil wurde seit 2014 nicht erneuert, die Skalierung auf 4K-Monitoren funktioniert nicht, und die Dateiauswahl kommt mit tief verschachtelten Verzeichnissen schlecht zurecht. Viertes Problem: die Bindung an eine Plattform. Das Programm läuft nur unter Windows, Mac- und Linux-Nutzer können es gar nicht nutzen, auch nicht sauber über Wine. Diskussionen in der GIS-Community, etwa auf GIS Stack Exchange und in r/gis, bestätigen das: Nutzer berichten, das Werkzeug stocke bei Stapeln mit mehreren Hundert Dateien, und die meisten brauchen ohnehin nur ein oder zwei Formate statt des ganzen Menüs. Lob findet sich selten. Die Redaktion von Softpedia beschrieb das Programm 2013 als optisch sauber, mit einer intuitiven Bedienoberfläche im Explorer-Stil, schneller Ausführung und sehr guten Ergebnissen bei mäßigem Ressourcenverbrauch. Das mochte 2013 stimmen, passt aber nicht zu den Leistungs- und Oberflächenproblemen, die 2026 dokumentiert wurden. Unterm Strich: Die Konvertierungsengine von Total GIS Converter funktioniert, doch das Programm ist langsam, veraltet, teuer für das Gebotene und auf Windows beschränkt. Sein Nutzen liegt in einer einfachen Oberfläche für eine eng umrissene Aufgabe, und diesen Nutzen nehmen kostenlose Alternativen weg, die schneller arbeiten und keine Wasserzeichen hinterlassen.
Vorteile
- Einfache, klar begrenzte Oberfläche, um GIS-Dateien in Bilder umzuwandeln, ohne eine komplette GIS-Suite zu lernen
- Breite Unterstützung von Eingabeformaten, darunter SHP, TAB, MIF, GML, DXF und viele ältere Formate
- Stapelverarbeitung mit erhaltener Ordnerstruktur und Einbeziehung von Unterordnern
- Optionen zum Teilen und Skalieren der Ausgabebilder
- Kommandozeile für Skripte und Automatisierung
- Schlankes Installationspaket mit etwa 7,6 MB
Nachteile
- Bei großen Stapeln langsam: Im unabhängigen Test blieb das Programm bei 412 von 500 Dateien 18 Minuten lang hängen[reference:34]
- Die Oberfläche wurde seit etwa 2014 nicht überarbeitet und skaliert auf 4K-Monitoren schlecht[reference:35]
- Nur für Windows, keine native Unterstützung für macOS oder Linux[reference:36]
- Der Shareware-Preis (rund 50 US-Dollar plus jährlich aufgedrängte Wartung) lohnt sich gegenüber kostenlosen Alternativen nicht[reference:37]
- Die Testversion versieht die Ausgabe mit Wasserzeichen, sodass Sie die Qualität vor dem Kauf nicht wirklich prüfen können[reference:38]
- Zuletzt 2013 aktualisiert (Version 1.5), was Fragen zur langfristigen Pflege und Kompatibilität aufwirft[reference:39]
- Der Dateiauswahldialog hat Probleme mit tief verschachtelten Ordnerstrukturen[reference:40]
Fazit und Tipps für einen sicheren Download
Total GIS Converter ist ein Altprogramm in einem Markt, der sich weiterentwickelt hat. 2013 hatte eine einfache Windows-Oberfläche zum Umwandeln von GIS-Dateien in Bilder noch einen klaren Platz. 2026 nimmt diesen Platz QGIS ein: kostenlos, Open Source, plattformübergreifend, und es beherrscht jede Umwandlung, die Total GIS Converter bietet, und noch einige mehr, darunter moderne Formate wie GeoPackage und FlatGeobuf[reference:41]. GDAL, erreichbar über QGIS oder die Kommandozeile, erledigte denselben Stapel von 500 Dateien in 47 Sekunden, den Total GIS Converter nicht in 18 Minuten fertigstellte[reference:42]. Wenn Sie Windows nutzen, unbedingt eine eigenständige Oberfläche brauchen und nur kleine Stapel umwandeln, erledigt Total GIS Converter die Aufgabe technisch gesehen, aber Sie zahlen dafür und bekommen Ausgaben mit Wasserzeichen aus der Testversion sowie eine Oberfläche, die moderne Bildschirme nicht richtig darstellt. Für fast alle anderen lautet die ehrliche Empfehlung: Total GIS Converter gar nicht erst installieren, sondern QGIS nehmen. Der erwähnte Softonic-Eintrag ist eine Download-Seite eines Drittanbieters. Wenn Sie das Programm dennoch ausprobieren möchten, holen Sie es sich direkt von der offiziellen Seite des Herstellers und nicht von einem Portal, das den Installer eventuell neu verpackt, und rechnen Sie mit den oben beschriebenen Einschränkungen.
- Offizielle Herstellerseite statt Drittanbieter-Portale: Softonic und ähnliche Download-Portale sind reine Verzeichnisse, keine offiziellen Vertreiber. Wenn Sie Total GIS Converter testen wollen, laden Sie den Installer direkt bei CoolUtils herunter, um das Risiko gebündelter Software oder neu verpackter Builds zu senken.
- Größe und Version des Installers prüfen: Der Windows-Installer ist etwa 7,6 MB groß, die aktuelle Version ist 1.5 (zuletzt im März 2013 aktualisiert)[reference:43][reference:44]. Eine deutlich größere Datei oder ein Installer, der aus inoffizieller Quelle eine neuere Version angibt, ist ein Warnsignal.
- Leistung mit Ihrer tatsächlichen Stapelgröße testen, bevor Sie kaufen: Die Testversion versieht die Ausgabe mit Wasserzeichen, lässt Sie aber die Geschwindigkeit messen. Laden Sie einen typischen Stapel, idealerweise mehrere hundert Dateien, und prüfen Sie, ob das Programm hängt, bevor Sie eine Lizenz bezahlen.
- Bildschirmskalierung am eigenen Monitor prüfen: Die Oberfläche hat bekanntlich Probleme mit der Skalierung auf 4K-Monitoren. Nutzen Sie einen hochauflösenden Bildschirm? Dann testen Sie zuerst die Testversion, ob die Oberfläche auf Ihrem Bildschirm brauchbar ist[reference:45].
- Vor dem Kauf mit QGIS vergleichen: QGIS ist kostenlos, Open Source, läuft unter Windows, macOS und Linux und deckt jede Umwandlung von Total GIS Converter ab und mehr. Für die meisten Nutzer ist die Installation von QGIS die bessere Zeitinvestition als der Kauf eines veralteten Tools, das nur unter Windows läuft[reference:46].
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Wichtige Funktionen
- Konvertiert GIS-Daten in Bilder: Shapefiles, KML, GeoJSON, TAB, SHP, DXF, GML und viele weitere Formate werden zu TIFF, PNG, JPEG oder BMP.
- Unterstützt zahlreiche Eingabeformate, darunter auch ältere und Rasterformate.
- Stapelverarbeitung: mehrere Dateien laden, Unterordner einbeziehen und die originale Ordnerstruktur in der Ausgabe beibehalten.
- Teilen und Größenanpassung: große Bilder nach Anzahl oder Größe aufteilen und auf die gewünschten Maße skalieren.
- Kommandozeilenunterstützung: Konvertierungen per Skript oder Konsole automatisieren.
- Einfache, übersichtliche Oberfläche: ein eigenständiges Windows-Tool für Anwender, die keine komplette GIS-Suite oder Kommandozeile möchten.
- Schlanker Installer mit etwa 7,6 MB.
- Läuft unter Windows 2000 bis Windows 11 (32-Bit-Erbe).
Häufige Fragen zu Total GIS Converter
Ist Total GIS Converter sicher zu installieren?
Ist Total GIS Converter kostenlos?
Wofür wird Total GIS Converter verwendet?
Läuft Total GIS Converter unter Mac oder Linux?
Warum ist Total GIS Converter bei großen Stapeln langsam?
Welche Version hat Total GIS Converter und wie aktualisiere ich sie?
Versionen
| Version | Veröffentlicht | Plattform | Dateigröße | |
|---|---|---|---|---|
| Total GIS Converter 1.5 Neueste Version | 20. Aug. 2019 | Windows | 4.4 MB | Herunterladen |
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